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Hymne

HYMNE Kurzfilm für die Bayerische Landesausstellung 2026 „Musik in Bayern“ Im Auftrag des Haus der Bayerischen Geschichte vom 24.04.2026 bis zum 08.11.2026. Was als Wind im Wald und als menschlicher Atem beginnt, wird mehr und mehr zu einer besonderen, sphärischen Musik und wandert durch Zeiten von Aufbruch, Verfolgung und Neubeginn – bis sich Natur und Klang in der Gegenwart wieder begegnen und zu einer vielstimmigen Hymne verschmelzen. Über Generationen hinweg verbindet ein einziges Instrument Menschen aus unterschiedlichen Zeiten – vom auswandernden Zitherspieler im Bayerischen Wald 1881 über Verfolgte und Liebende des 20. Jahrhunderts bis zu einer tauben jungen Frau im München der Gegenwart – zu einer vielstimmigen, musikalischen Hymne auf Erinnerung, Verlust und Zusammenhalt. Im Jahr 1881 verlässt der junge Lenz seine Heimat im Bayerischen Wald, verkauft seine geliebte Zither, um nach Amerika auszuwandern – und setzt damit eine Reise in Gang, die weit über sein eigenes Leben hinausreicht. Das Instrument wandert durch Jahrzehnte und Schicksale: durch NS-Zeit und Exil, Nachkriegsjahre und Gastarbeitergeneration, begleitet von Musik, die Menschen verbindet, schützt und erinnert. In der Gegenwart entdeckt die taube Amelie die Zither auf einem Flohmarkt – und während sich Vergangenheit und Gegenwart in einer großen musikalischen Montage vereinen, entsteht eine Hymne an das Weiterleben von Klang, Liebe und Geschichte.

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